Eine Arbeitgebermarke mit Wirkung
In Zeiten massiven Fachkräftemangels lohnt sich die Entwicklung einer authentischen und attraktiven Arbeitgebermarke, die nach innen genauso wirkt wie nach außen.
In Zeiten massiven Fachkräftemangels lohnt sich die Entwicklung einer authentischen und attraktiven Arbeitgebermarke, die nach innen genauso wirkt wie nach außen.
Warum das Herz gewinnt: Emotionen erfüllen grundlegende biologische Funktionen, sie leiten unsere Wahrnehmung, unser Handeln, unsere Entscheidungen. Sie sind Signalgeber und Motivatoren, können uns begeistern und uns binden.
Was passiert, wenn eine Verwaltung sich traut, emotional zu kommunizieren? In der Stadt Bergisch Gladbach entstand aus einem klassischen Employer-Branding-Projekt ein echter Kulturimpuls. Gemeinsam mit den Beschäftigten haben wir eine Arbeitgebermarke entwickelt, die auf Fürsorge, Sicherheit, Gemeinschaft und Stolz setzt – und damit sichtbar auf dem Arbeitsmarkt wirkt. Ein Erfolgsbeispiel aus dem öffentlichen Dienst.
Der Fachkräftemangel in Deutschland stellt eine zunehmende Herausforderung dar, die in den kommenden Jahren weiter eskalieren könnte. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes wird bis zum Jahr 2036, was in lediglich 12 Jahren ist, ein erheblicher Anteil von 30% der derzeitigen Erwerbstätigen in den Ruhestand treten. Diese Zahl entspricht beeindruckenden 12,9 Millionen Menschen, die aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden werden.
Das Thema „Fachkräftemangel“ beschäftigt viele Unternehmen und auch uns seit vielen Jahren. Unterschiedliche Aspekte haben wir in Studien in Zusammenarbeit mit Arbeitgeberverbänden und Medien wie der Frankfurter Rundschau untersucht, zahlreiche Artikel, Buchbeiträge und das Buch „Demografie – Engpass Personal“ (Personalwirtschaftsverlag) veröffentlicht.
Veränderungsprozesse gelingen nicht durch PowerPoint und Projektpläne allein – sie brauchen emotionale Resonanz. In unserem Fachbeitrag für PersonalEntwickeln zeigen wir, warum die emotionale Kommunikation ein zentraler Erfolgsfaktor ist und wie Organisationen gezielt die relevanten Emotionen ihrer Mitarbeitenden identifizieren und ansprechen können. Denn: Wer Menschen für Neues begeistern will, muss das Herz gewinnen – nicht nur den Kopf.